GESUNDE ERNÄHRUNG UND BEWEGUNG

FOOD & FITNESS

Der Februar ist da. Mehr Licht, längere Tage und der nahende März lassen schon den Frühling erahnen. Traditionell ist der Februar der Monat, in dem Wintermüdigkeit und -trägheit allmählich abgeschüttelt werden. Wir sagen, wie und womit die Fitness kommt. 

Zeitung Prenzlauer Berg Magazin
Grün für die Fitness: Kräuter und Salatblätter ergeben wunderbar gesunde Smoothies mit Vitaminen, Mineralstoffen und Co. Foto: al

Fitness kommt mit Bewegung. Mit ausdauerndem Jogginglauf oder dem allmählichen Ziehen der Bahnen im Schwimmbad. Bahn für Bahn, Schwimmzug für Schwimmzug, kommt mit der Bewegung auch die Entspannung, das Abschalten von Alltag und Stress. Das ist ja eine der positiven Nebenwirkungen der Fitness: Das Training des Körpers lässt auch den Geist genesen. Kombiniert mit entsprechender Ernährung, wird ein Rundum-Programm der Gesundheit daraus. 

Hier also zunächst ein Blick auf die Fitness. Eine Fitness mit verschiedenen Bausteinen. 

Sie könnte mit Yoga beginnen. Das Plus beim Yoga: Es ist für jede Altersgruppe geeignet und dient dem Training des ganzen Körpers. Die Bewegungsabläufe, Achtsamkeits- und Meditationsübungen lassen sich in einer großen Bandbreite variieren. Mit sanften Entspannungs-, Dehnungs- und Konzentrationsübungen gelangt die Balance des Körpers zurück.

Wer viel Zeit sitzend am Schreibtisch oder stehend verbringt, braucht vor allem eine gestärkte und entspannte Wirbelsäule. Mit speziellem Rückentraining lässt sich der Körper in die Balance bringen, die Bewegungen werden wieder geschmeidig, Schmerzen werden gebannt. Die gelenkschonende Gymnastik des Trainings stabilisiert den Rücken, löst Verspannungen und sorgt für eine bessere Haltung, um weiteren Beschwerden vorzubeugen. Rückentraining, wie es in unterschiedlichen Kursen in Fitness-Centern oder auch an der Volkshochschule angeboten wird, enthält oft auch Entspannungs- und Atemübungen. Es ist auch für Menschen geeignet, die bereits leichte Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule haben oder Osteoporose bzw. Arthrose vorbeugen möchten.

Sanfte Fitness bringt auch Pilates. Das Ganzkörpertraining kombiniert Atemtechnik, Kraftübungen, Koordination und Stretching. Im Zentrum stehen Bauch, Hüften, Po und Rücken, die Körpermitte, im Pilates auch "Powerhouse" genannt. Pilates kräftigt, entspannt und dehnt auf sanfte Weise die tiefen Muskeln. Der Körper wird straff und geschmeidig, die Haltung aufrecht. 

Kommen wir nun zur Ernährung, die den Start in den Frühling begleitet. Eine Ernährungsberatung empfiehlt sich für alle, die an Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln leiden oder sich einfach individueller gesund ernähren wollen. Im Gespräch mit Spezialisten wird bestimmt, was ein gutes und richtiges Essen für die Persönlichkeit ist – und was nicht.

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Sprichwörtlich soll ein Apfel täglich die Gesundheit stärken. Damit wird er zum Muss fürs tägliche Fitnessprogramm. Foto: ms

Eine Ernährungsweise, die entschlackt, ist die 5-Elemente-Ernährung. Sie basiert auf dem bewährten Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie berücksichtigt im ganz speziellen die Wirkung der Nahrungsmittel auf den Körper. Als leichte Küche ist diese asiatische Ernährungsweise besonders gut zum Start in den Frühling geeignet. Sie nutzt dafür Zutaten, die dem Element Holz zugeordnet werden. Ein Menu, das aus dem Holz-Element stammt: Frühlingsminestrone und Salat von jungem Spinat mit Birnen, Sellerie und gerösteten Nüssen als Vorspeisen;  Hühnchen mit Polenta als Hauptgericht. Zum Nachtisch gibt es gratinierte Ananas mit Kokosbaiserhaube. 

Auch der gezielte Einsatz von Kräutern macht Gerichte gesund. Wildkräuterküche kombiniert Aromen mit der Fitness-Wirkung der jeweiligen Kräuter. Brennnessel, Bärlauch, Giersch, Gundelrebe und Löwenzahn sind sämtlichst heimische Kräuter, die für frische Pestos, für Dips, fürs Salate und Suppen und für komplette Gerichte verwendet werden können.

Gesund sind auch vegetarisch und vegan. Inzwischen füllen entsprechende Kochbücher ganze Regale, Kochkurse praktizieren grünes Kochen für Einsteiger und Fortgeschrittene. Ein neuer Trend in Sachen vegan für die Fitness sind grüne Smoothies. Die Mixgetränke aus Früchten, grünem Blattgemüse, Kräutern und Wasser schmecken gesund und liefern hochkonzentrierte Vital- und Nährstoffe in ihrer natürlichsten Form. Smoothies können schnell zubereitet und verzehrt werden. Sie enthalten viele Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme, Ballaststoffe, Mineralien und Spurenelemente. 

Viele vegane Gerichte bietet die orientalische Küche, die sich beispielsweise für ein Fitness-Buffet zubereiten lassen. Falafel, Hummus, Baba Ganush, Tabouleh Salat mit Amaranth, Rote Linsensuppe mit Paprikaöl und Sesamjoghurt, Safran-Eis sind leichte, aromatische Speisen ohne jegliche tierische Produkte. Noch mehr Lust auf vegan, etwa als Crossover-Menu? Dann ist Rucolasalat mit eingelegten Balsamicopilzen und Kirschtomaten die Empfehlung für die Vorspeise. Zum Hauptgang gibt es in  Mandelkruste gebackenen Tofu auf warmem Wurzelgemüsecarpaccio mit Kräuter-Senfschaum. Die  Nachspeise besteht aus Reispudding mit Apfel-Mangopüree. Kleiner Tipp für die Zubereitung von allen veganen und vegetarischen Gerichten: Schonendes Garen oder Dämpfen von Gemüse & Co erhält die Vitamine und Mineralien und stärkt den Geschmack.

Noch ein letztes Plus in Sachen Fitness: Einfach mal fasten. Das klassische Fasten umfasst drei bis sieben Tage, üblicherweise nimmt man dabei Tee, Wasser, Brühe und frisch gepressten Saft zu sich. Wer das erste Mal fasten möchte, sollte sich beraten lassen bzw. das Fasten in einer Fastengruppe anstreben. Gemeinsam lässt sich so viel über gesunde Ernährung erfahren und darüber, wie die Vitalität, die in den Tagen des Fastens erlangt werden, auch im Alltag weiterhin beibehalten werden kann. Wichtig beim Fasten: Die Getränke sollten immer frisch zubereitet, die Zutaten aus ökologischem Anbau stammen.

-al-

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