WELLNESS

Ganzheitlich ist der Trend

Cool ist Wellness schon eine ganze Weile. Jetzt wird sie ganzheitlicher. Das Entspannen in der Sauna, bei Massage oder Yoga wird ergänzt durch Ernährung, Konsumverhalten und Wohnen. Rundum-Wellness gibt es in Herbst und Winter 2017. Hier sind die Trends:

 

Ganz vorn auf der Wellness-Trendliste steht auch in dieser Saison das gute alte Yoga. Meditation erlebt eine neue Ära, von Apps bis hin zu Workshops und Unterricht in Yoga-Studios. Immer leichter lässt sich Yoga in den Alltag integrieren. So werden Büro-Yoga und Mittagspausen-Meditationen immer beliebter. Schon 15 Minuten Auszeit geben neue Energie für Job und Leben. 

Die Palette der entspannenden Massagen erweitert sich in dieser Saison um Exotisches aus allen Kulturen. „Der Königsguss“ etwa heißt eine ayurvedische Entspannungs- und Wärmetherapie. Ein Ganzkörper-Ölguss mit 45 Grad warmen Öl wird von einer Ganzkörper-Ölmassage ergänzt. Die Massagebewegungen folgen dem Ölstrahl und führen zu einer angenehmen Tiefenentspannung. Durch die allmähliche Erwärmung entschlackt der Körper und scheidet Schadstoffe aus. 

Zeitung Prenzlauer Berg Kiezzeitung
Entspannung und Reinigung: Die klassische Thaimassage gehört zu den beliebtesten Wellness-Angeboten. Foto: Resort Mark Brandenburg

Entspannung aus dem Süden

Aus der Südsee stammt „Huna Amanu“. Dieses exotische Entspannungsritual sorgt mit einer speziellen Muschelschneckenmassage für Luxusgefühl und strahlende Haut. Die Massage hat ihren Ursprung in der hawaiianischen Lebensphilosophie Huna, die den Menschen als harmonische Einheit sieht. Der Hautreinigung zu Beginn folgt eine Peelingbehandlung. Danach wird Kokos-Sheabalsam Amanu sanft in die Haut einmassiert. Nach einer zweiten Peel-Off-Maske vervollständigt die abschließende Amanu-Massage mit glatten, kühlenden Muschelschnecken aus dem Pazifik diese Wellness-Anwendung. 

Kräftig ist die traditionelle Massage der australischen Aborigines, „Wambo Mambo“. Statt Öl kommen dabei verschiedene Naturmaterialien zum Einsatz. Die Muskeln werden mit einer Holzrolle behandelt. Zum Abschluss wird der Körper mit einem Federhandschuh ausgestrichen. Das lockert die Muskulatur, steigert die Durchblutung und erzeugt eine intensive Körperwahrnehmung.

Eine neuer Trend für Entspannung ist die Ohrkerzenbehandlung. Bei dieser uralten Methode wird Baumwollgewebe mit ätherischen Ölen, Bienen- und Mineralwachs getränkt und zu einem Kegel geformt. Die warme Kerze wird auf den äußeren Hörkanal gesetzt. Der dabei entstehende Unterdruck versetzt das Trommelfell leicht in Schwingungen. Der Druck im Ohr gleicht sich aus, der Kopf wird massiert. Die wohltuende Wärme der Ohrkerze wirkt entspannend auf den gesamten Organismus.

 

Entspannung Zuhause

Wellness findet in dieser Saison auch im eigenen Heim statt: Hygge heißt der Trend aus Dänemark, der das eigene Zuhause zum Wohlfühl-Tempel macht. Dänische Ärzte empfehlen zum Beispiel bei Erkältung Tee und Hygge. Einnisten und zur Ruhe kommen gelingt mit einer Tasse Tee auf dem Sofa oder mit einem entspannenden Aromabad in der Badewanne. Sich Zeit für sich selbst nehmen heilt nicht nur Erkältungen schneller, es schützt auch vor Burnout und ständiger Müdigkeit. Hygge lässt sich auch gemeinsam mit FreundInnen genießen.

Der letzte Wellness-Tipp betrifft die Ernährung. Self-Care durch Paleo propagieren die Experten. Diese Steinzeit-Ernährung orientiert sich an der ursprünglichen Ernährung der Jäger und Sammler, ahmt diese mit den heute verfügbaren Lebensmitteln nach und setzt einen verstärkten Fokus auf hohe Lebensmittelqualität und Nachhaltigkeit. Ihre Grundlage sind Lebensmittel, die in ähnlicher Form während der etwa 2,5 Millionen Jahre langen Evolution der Menschen verfügbar waren. Die Hauptbestandteile von Paleo sind unverarbeitete und nährstoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Nüsse und Samen, Fleisch und Fisch, Eier und gesunde Fette. Die Strategie verzichtet auf Zucker und Getreide und macht ein gutes Gefühl, fit und gesund. 

red, November 2017


Zeitung Prenzlauer Berg Magazin
Ein multidisziplinäres Team ist bei Schmerzmedizin Berlin für die Patienten da. Fotos (2): Schmerzmedizin Berlin


Die multimodale Schmerztherapie kombiniert dabei verschiedene Maßnahmen wie beispielsweise medikamentöse Therapie, Bewegungstherapie und Entspannungsverfahren miteinander. Zur  Bewegungstherapie gehören Physiotherapie bzw. Krankengymnastik, ergänzt durch z.B. Stromtherapie, Kälte- oder Wärmeanwendungen oder Massagen. Entspannungstechniken wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder autogenes Training steigern das Wohlbefinden und helfen, die Beschwerden besser zu bewältigen. Ergänzend dazu empfehlen die Schmerzmedizin-Spezialisten eine ausgewogene Ernährung, einen ausgewogenen Schlaf und Bewegung bzw. sportliche Aktivität. „Schonen und leiden ist ein Weg, der in den meisten Fällen die Schmerzerkrankung verschlimmert. Bewegung führt hingegen dazu, dass der Körper Endorphine ausschüttet, die Schmerzen lindern.“ lautet die Maxime.

Die ganzheitliche Betreuung und die Kombination mehrerer Therapiebausteine bei „Schmerzmedizin Berlin“ erzielen eine größere Wirksamkeit als Einzelmaßnahmen. Eine Schmerzfreiheit kann dabei zwar leider oftmals nicht erreicht werden, aber eine Verminderung der Beschwerden auf ein Maß, das den Patienten die Freude an der Bewegung und an der gesellschaftlichen Teilhabe zurückgibt. 

-red-, November 2017


Auf einen Blick: Schmerzmedizin Berlin 

„Schmerzmedizin Berlin“ stellt die Versorgung von Schmerzpatienten in Berlin sicher. Im ambulanten Schmerzzentrum Berlin werden pro Quartal etwa 10.000 Schmerzpatienten von einem multidisziplinären Team behandelt. In der Schmerzklinik Berlin erfolgt die stationäre Betreuung von Schmerzpatienten durch ein qualifiziertes Team aus verschiedenen Fachgruppen. Die Schmerzakademie bietet eine Weiterbildung in der „Speziellen Schmerztherapie“ für Ärzte an. Darüber hinaus gibt es Kurse in „Psychosomatischer Grundversorgung“, eine Ausbildung zur „Schmerzassistenz“ für mittleres medizinisches Personal sowie Patientenseminare zu den häufigsten Schmerzkrankheiten.

Mehr auf: www.schmerzmedizin.berlin